In der Friedrichstraße sieht man ein hervorragendes Beispiel für preußische Backsteingotik. Bei den Gebäuden handelte es sich ein Wohnheim für ältere unverheiratete Töchter von Offizieren und Beamten. Der preußische Finanzminister Christian Rother gründete 1840 diese Stiftung. Zunächst war sie ansässig am heutigen Mehringdamm. 1895 wurde sie verkauft, aufgrund des hohen Erlöses konnte hier ein drei Hektar großes Gelände erworben werden.

Der Architekt Wilhelm Krämer baute dann drei Gebäude in den Jahren 1896-1898. Am 5. Oktober 1898 wurde das Heim eingeweiht. Links oben ist das Hauptgebäude zu sehen, rechts eines der Nebengebäude. Die Nebengebäude sind mit einem Gang miteiander verbunden. 1997 kamen zwei Neubauten hinzu. 2007 wurde das Gelände an den Beamten-Wohnungsverein verkauft.