Fotografisches

Meinen ersten Fotoapparat besaß ich bereits im Grundschulalter, entweder ein Geschenk meines Großvaters oder meiner Tante. Es handelte sich um eine einfache Rollfilmkamera, mit der ich meine ersten Fotos in S/W schoß, die Qualität war natürlich auch für damalige Verhältnisse alles andere als berauschend. Irgendwie kam ich dann zu einer Pocket-Kamera, das waren die flachen Kameras in Größe eines Brillenetuis, in der spezielle Filmkassetten eingelegt wurden. Mein ganzer Stolz war dann eine Pocketkamera von Revue (der Hausmarke des Versandhauses Quelle), die mit einem zusätzlichem „Teleobjektiv“ ausgestattet war, d. h. es war eine Vorsatzlinse eingebaut, die man bei Bedarf vorschieben konnte, auf diese Weise hatte ich eine weitere Brennweite zur Verfügung.

1982 wagte ich dann den Schritt zur Spiegelreflexfotografie. Eine Kamera mit einer Zeit- und Blendenautomatik war das Nonplusultra. Die Minolta XD-7 war damals das preisgünstigste Modell, das beide Belichtungsautomatiken in einem Gehäuse vereinte, die Canon A-1 war deutlich teurer. So kam ich zu Minolta, dieser Marke bin ich noch bis heute treu geblieben. Die erste Autofokusgeneration von Minolta habe ich übersprungen, Anfang der 90er Jahre fotografierte ich dann mit der Dynax 8000i, teilweise noch parallel mit der XD-7, weil ich aus Kostengründen nicht sofort meinen gesamten Objektiv"park" ("nur" Normalobjektiv, Weitwinkel- und Telezoom) umstellen konnte.

In der zweiten Hälfte der 80er Jahre nutze ich noch ein spartanisch ausgestattetes S/W-Labor in einem Jugendhaus, so dass ich auch über ein paar rudimentäre Laborerfahrungen verfüge. Im Jahr 2001 leistete ich mir schließlich die Dynax 7 von Minolta, ich wollte unbedingt eine Kamera mit Abblendtaste. Diese kleine Taste, die die XD-7 natürlich besaß, hatte bisher nur eine recht teure AF-Kamera von Minolta, so daß ich bislang darauf verzichten musste. Es dauerte nicht lang, und ich begriff die Vorzüge der digitalen Fotografie, zumal die digitalen Kompaktkameras sich schnell technisch weiter entwickelten und preiswerter wurden.

Seit Ende 2003 besaß ich die Minolta Z1. Natürlich wusste ich, dass ich mittelfristig wohl eine digitale Spiegelreflex mein Eigen nennen würde, so wollte ich nur eine Kamera zum knipsen, nicht zum fotografieren. Dass mich die Z1 aber so wenig befriedigen sollte, habe ich im Vorfeld nicht gedacht. Dieses eine Jahr hätte ich noch warten sollen und das Geld für die Z1 mir sparen können. Ende 2004 war es dann soweit, ich leistete mir die Konica Minolta Dynax 7D. Dann wurde aus Konica Minolta Sony, d. h. Sony hatte die Fotosparte von Konica Minolta aufgekauft.

Schon Oktober 2007 kam die Sony Alpha 700 auf den Markt, eine Kamera, die einiges besser kann als die Dynax 7D und meinen Ansprüchen genügen würde. Da war es nur eine Frage der kurzen Zeit, bis ich mir diese Kamera zulegte. Gott sei Dank hatte ich von vornherein (anscheinend in weiser Voraussicht) nur Objektive gekauft, die vollformattauglich sind. 2013 war es dann soweit: Meine in die Jahre gekommene Alpha 700 wurde durch die Sony Alpha 99 ersetzt. Ende 2016 erschien dann die A99 Mk II. Sie ghat soviel, was ich inzwischen an meiner Kamera vermisste: Hohe Bildrate, deutllich besserer AF u. v. a. mehr... Trotz des hohen Preises leistete ich mir diese Kamera. Für "Zwischendurch" benutze ich die Bridge-Kamera RX-10, erst in der "Urversion"von Sony, seit Frühsommer 2016 in der Version Mk III.

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