Die Stadtmauer ist noch sehr gut erhalten. Durch den Friedrich-Ebert-Park fließt ein Nebenfluss der Dosse, die Glinze.

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Das Teilstück der Mauer hat daher ihren Namen: Glinzmauer. Archäologen fanden hier die Reste einer Mühle. Eine erste urkundliche Erwähnung läßt sich auf die erste Hälfte des 12. Jahrhunderts zurück führen, ein Mühlenbertrieb bis 1280.

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Damals befand sich die Mühle im bischhöflichen Besitz bis 1680 als Getreidemühle. Danach wurde sie von Färbern genutzt. Versorgt wurde die Mühle mit Wasser aus angelegten Kanälen hinter der Stadtmauer, die Ufer waren mit Holzstämmen befestigt. Wegen der Verschammung ersetzte man im 16. Jahrhundert die Kanäle durch eine steinerne Rinne, die 2,20 Meter breit war. Der Raddurchmesser der Mühle betrug sechs Meter.